Pressespiegel

50 Jahre Uni Trier: Forschung für Menschen, Gesellschaft und Umwelt
- Volksfreund, 9. Oktober 2020

Außergewöhnlich: Lyrik-Forschung Die DFG-Kolleg-Forschungsgruppe FOR 2603 „Russischsprachige Lyrik in Transition“ (2017-2021) unter Leitung der Trierer Slavistikprofessorin Henrieke Stahl hat die Universität Trier zu einem weltweit einmaligen, international sichtbaren Zentrum für vergleichende Forschung zur Gegenwartslyrik gemacht. Die leitende Fragestellung des Kollegs gilt einem der Hauptmerkmale der Gegenwartslyrik: Transition.

Erforscht werden Formen und Funktionen von Transition der Grenzen von Gattungen, Sprachen, Kulturen und Gesellschaften in der Lyrik. Ausgehend von der seltenen Vergleichskonstellation der russischsprachigen Lyrik mit der chinesischen und japanischen sowie germano-, anglo- und romanophonen werden auch kleinere und Kleinstsprachen etwa indigener Stämme Taiwans einbezogen.

German-Japanese Symposiumを開催しました
- 国際部国際企画課 (Kobe University International Affairs Department, International Planning Division), 07.11.2019

Bericht zum Symposium „Neue Horizonte der Übersetzung in der Gegenwartslyrik“

10月16日及び17日、神戸大学にて、協定校であるトリーア大学(ドイツ)と共催で、German-Japanese Symposium ‘Transition – A Paradigm of World Society in the 21st Century’を開催しました。トリーア大学はドイツ中西部に位置する1473年に創立された州立大学で、本学は、2015年6月に大学間学術交流協定を締結し、人文・社会科学系分野において学生交換及び研究交流を活発に行ってきました。このシンポジウムは、日独の研究者による研究成果を共有するとともに、新たな国際共同研究の創出を目指して、ドイツ研究振興協会の支援を受けて開催したものです。

Forschung frei zugänglich und jederzeit verfügbar“ – Bericht und Interview mit Projektleiterin Prof. Dr. Henrieke Stahl über die neue Zeitschrift IZfK
- Unijournal „konzenTRiert“ (2019)

In einem Pilotprojekt haben ein Herausgeberteam und die Universitätsbibliothek die erste Open Access-Zeitschrift mit Peer Review-Verfahren an der Universität Trier entwickelt.

„Forschung sollte frei sein: nicht nur in Inhalt und Form, sondern auch in der Verfügbarkeit, und sie sollte lediglich an das kritische Urteil der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gebunden sein.“ Diese Überzeugung motivierte ein Team zur Gründung der „Internationalen Zeitschrift für Kulturkomparatistik“ als Open Access Journal.

В Москве прошла конференция “Поэзия сегодня” в рамках программы DFG FOR 2603
- DFG - Deutschen Forschungsgemeinschaft, 11.12.2019

Bericht zur Konferenz in Moskau – „Poetry today in Europe and Latin America – parallels, interactions, translations“

(11.12.2019) Конференция «Поэзия сегодня – параллели, взаимодействие, перевод» прошла в Москве в декабре этого года в рамках программы DFG „Центр передовых исследований FOR 2603“. Конференция, посвященная современной поэзии, была включена в программу XI международного фестиваля «Биеннале поэтов в Москве» и проведена совместными усилиями Трирского университета, Института лингвистики и Института мировой литературы РАН.

Ausritte auf dem Silbenhengst – Nationale Leistungsschau und soziale Demonstration: Eindrücke vom Frankfurter Festivalkongress „Fokus Lyrik“
- Der Tagesspiegel, 12.03.2019

Überhaupt ist die Literaturwissenschaft zur Gegenwart hin aufgewacht – immer in der selbsterkannten Gefahr, einem unhistorischen „Präsentismus“ zu verfallen. Die kleine Trierer Universität hat ein millionenschweres DFG-Projekt an Land gezogen (www.lyrik-in-transition.uni-trier.de), das die Sprach- und Kulturgrenzen in einer transnationalen Welt jenseits von Heimat und Exil neu vermisst. Ausgehend von der russischsprachigen Lyrik richtet sich der Blick nach Deutschland, nach Japan und nach China, auf eine Weise, wie er in dieser Offenheit noch nie stattgefunden hat.

Das weltweit einzige große Forschungszentrum zur Gegenwartslyrik
- Unijournal Heft Nr. 2, Jahrgang 44/2018

Die Kolleg-Forschungsgruppe „Russischsprachige Lyrik in Transition“ hat mit ihrem innovativen Ansatz schon in der Auftaktphase ein großes Echo über die Fachcommunity hinaus ausgelöst.

Die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) mit rund 5 Millionen Euro geförderte Kolleg-Forschungsgruppe „Russischsprachige Lyrik in Transition: Poetische Formen des Umgangs mit Grenzen der Gattung, Sprache, Kultur und Gesellschaft zwischen Europa, Asien und Amerika“ hat im Ok-tober 2017 ihre Arbeit aufgenommen. Im Mai wurde sie mit einem Fest offiziell eröffnet. Das Forschungs-netzwerk untersucht Transitionsprozesse in der neueren Lyrik seit etwa 1985. Im Zentrum steht die welt-weit aktive russischsprachige Lyrik in ihrer Interaktion und im Vergleich mit der Lyrik in verschiedenen Ländern Europas, Asiens und Amerikas. Prof. Dr. Henrieke Stahl (Slavistik) leitet das Projekt

Neues Forschungsprojekt an der Uni Trier: Fünf Millionen Euro für Gedichte
- Trierischer Volksfreund, 23.05.2018

Den Artikel aus der Printausgabe finden Sie hier

Trier Die Universität Trier ist jetzt Mittelpunkt internationaler Forschung zur Lyrik der letzten 30 Jahre in Europa, Asien und Amerika.

Lyrik-Forschungsprojekt an der Uni Trier: 5 Millionen Euro für Gedichte
- lokalo.de, 22.05.2018

Gedichte spielen in unserem Alltag eine Rolle und sind kein alter Hut von gestern. „Lyrik ist nicht mehr nur das, was man in der Schule gelernt hat, elitär, schwierig, abgehoben“, stellt Professorin Henrieke Stahl am Rednerpult des Audimax der Universität Trier fest. Für sie gilt: „Lyrik ist hautnah, sie berührt, aber sie verletzt auch, geht unter die Haut. Gerade in totalitären Staaten sind Gedichte eine künstlerische Ausdrucksform freier Gedanken“. Das fasziniert die Wissenschaftlerin als Leiterin des Forschungskollegs „Lyrik in Transition“ und damit erklärt sie den Forschungszweck am feierlichen Eröffnungsabend am vergangenen Donnerstag.

Die Bewilligung des Projekts erhielt die Gruppe schon vor einem Jahr – der Startschuss fiel zum 1. Oktober 2017. Das Team stürzte sich direkt in die Arbeit, schon im ersten halben Jahr des Projekts fanden Konferenzen in Moskau, Washington, Tokyo und Trier statt. Stahl hat ein Forschungsnetzwerk aufgebaut, dem sich inzwischen mehr als 200 Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen aus 23 Ländern und mehr als zehn Fachgebieten angeschlossen haben.

Lyrik als Brennspiegel globaler Diskurse: Eröffnungsfeier des DFG-Forschungskollegs Lyrik in Transition, Trier
- H-Net – Humanities and Social Sciences Online, 17.05.2018

Das mit internationaler Spitzenforschung besetzte DFG-Forschungskolleg „Lyrik in Transition“ wird am 17. Mai um 18.30 Uhr im Audimax der Universität Trier offiziell eröffnet. Die Festrede hält der Bundesinnenminister a.D. Gerhart Baum, dessen zentrale Anliegen angesichts der von Krisen und Unsicherheiten geschüttelten Welt heute mehr denn je die weltweite Stärkung zivilbürgerlichen Engagements und individueller Freiheitsrechte ist: „Wir leben in einer Zeitenwende, die von der Globalisierung bestimmt und deren Treibsatz das Internet ist. Internationale Probleme, wie Flüchtlingskrise, Finanzkrise, Terrorismus und die Internetrevolution können national nicht mehr gelöst werden.“ Im Forschungskolleg geht es um eben dieses globale Leitmerkmal unserer Zeit: Transition als Umbruch, Transgression, Transformation aller möglichen Normen und Grenzen. Denn Lyrik ist heute ein Seismograph aktueller gesellschaftlicher Befindlichkeiten, hat den Elfenbeinturm elitärer Ästhetik verlassen und verkörpert zugleich auch das Medium der Realisierung zukünftiger Entwicklungsgefahren und -chancen.

Lyrik als Brennspiegel der Gesellschaft und globaler Diskurse
- Universität Trier, 11.05.2018

Gerhart Baum hält die Festrede zur Eröffnung der DFG-Kolleg-Forschungsgruppe an der Universität Trier.

Die mit internationaler Spitzenforschung besetzte und von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) mit rund 5 Millionen geförderte DFG-Kolleg-Forschungsgruppe „Lyrik in Transition“ wird am 17. Mai um 18.30 Uhr im Audimax der Universität Trier offiziell eröffnet. Die Festrede hält der Bundesinnenminister a.D. Gerhart Baum. Grußworte sprechen der rheinland-pfälzische Wissenschaftsminister Konrad Wolf und Universitätspräsident Michael Jäckel.

In Literatur und Forschung herrscht Eskapismus
- Universität Trier, 13.03.2018

Interview mit dem Kolleg-Fellow Michail Pavlovec über Russland vor der Präsidentschaftswahl.

Mit 150 Wissenschaftlern aus 23 Ländern und zehn Fächern untersucht die Kolleg-Forschergruppe „Lyrik in Transition“ das weltweit zunehmende Phänomen der Lyrik – 1. Tagung in Trier vom 28. Februar bis 3. März

Wochenlang wird über ein angeblich sexistisches Gedicht an der Fassade einer Berliner Hochschule diskutiert, auf Instagram schafft es ein selbst ernannter Lyriker auf eine Million Klicks, und kein Tag vergeht, an dem sich nicht irgendwo Menschen in Poetry Slams an Gereimtheiten zu überbieten versuchen. Vor allem dort, wo wenig Zeit und wenig Platz ist, da ist Lyrik. SMS, Chats, Twitter – Soziale Medien haben Lyrik noch einmal einen Aufwind verschafft. Lyrik lebt, sie boomt beinahe und sie beeinflusst Mensch und Gesellschaft, Sprache und Kultur, in gedruckter, in vorgetragener und in musikalischer Form. Nicht von ungefähr ging der vorletzte Literatur-Nobelpreis an Bob Dylan.

Zwischen Pop und Propaganda: Wie die Lyrik unser Leben beeinflusst
- Universität Trier, 22.02.2018

Mit 150 Wissenschaftlern aus 23 Ländern und zehn Fächern untersucht die Kolleg-Forschergruppe „Lyrik in Transition“ das weltweit zunehmende Phänomen der Lyrik – 1. Tagung in Trier vom 28. Februar bis 3. März

Wochenlang wird über ein angeblich sexistisches Gedicht an der Fassade einer Berliner Hochschule diskutiert, auf Instagram schafft es ein selbst ernannter Lyriker auf eine Million Klicks, und kein Tag vergeht, an dem sich nicht irgendwo Menschen in Poetry Slams an Gereimtheiten zu überbieten versuchen. Vor allem dort, wo wenig Zeit und wenig Platz ist, da ist Lyrik. SMS, Chats, Twitter – Soziale Medien haben Lyrik noch einmal einen Aufwind verschafft. Lyrik lebt, sie boomt beinahe und sie beeinflusst Mensch und Gesellschaft, Sprache und Kultur, in gedruckter, in vorgetragener und in musikalischer Form. Nicht von ungefähr ging der vorletzte Literatur-Nobelpreis an Bob Dylan.

Международная научная конференция «Китай в новейшей поэзии»
- Russische Staatliche Geisteswissenschaftlichen Universität, 12.12.2017

Kommentar zur Internationalen wissenschaftlichen Konferenz „China in der Gegenwartslyrik“ in Moskau

4-5 декабря 2017 года в РГГУ прошла Международная научная конференция «Китай в новейшей поэзии». Она состоялась в рамках десятого московского международного биеннале поэтов «Поэзия Китая и России», проходившего в Москве с 21 ноября по 5 декабря 2017 года. Организаторами выступили РГГУ, Института языкознания РАН, ИМЛИ РАН при содействии Трирского университета (ННИС Центр передовых исследований «Русскоязычная поэзия в транзите»).

DFG Kolleg-Forschergruppe mit internationaler Konferenz in Moskau
- DFG - Deutschen Forschungsgemeinschaft, 19.12.2017

(19.12.17) Vom 04. bis 05. Dezember nahm die DFG Kolleg-Forschergruppe „Russischsprachige Lyrik in Transition“ unter der Leitung von Prof. Henrieke Stahl (Universität Trier) an einer internationalen Konferenz zum Thema „China in der Gegenwartslyrik (Russland, Europa und Amerika)“ an der Staatlichen Russischen Geisteswissenschaftlichen Universität (RGGU) in Moskau teil.

Derzeit ist dies die einzige (Kolleg)-Forschergruppe der DFG im Bereich der Slavistik; gleichzeitig ist es auch die erste Kolleg-Forschergruppe der Universität Trier. Mit ihrem Forschernetzwerk, das aus 150 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus 23 Ländern und 10 Fachgebieten besteht, untersucht die Leiterin des Projektes Prof. Stahl Transitionsprozesse in der neueren Lyrik seit 1985. Im Zentrum der Forschung stehen die weltweit aktive russischsprachige Lyrik in ihrer Interaktion sowie ihr Vergleich mit der Lyrik in verschiedenen Ländern Europas, Asiens und Amerikas. Auch etwa 50 russische Literaturwissenschaftlerinnen und Literaturwissenschaftler sind an diesem Projekt beteiligt. Zu den russischen Partnerinstitutionen der Forschergruppe zählen das Institut für Sprachwissenschaft, das Vinogradov-Institut für russische Sprache sowie das Institut für Weltliteratur der Russischen Akademie der Wissenschaften, die RGGU Moskau und die Staatliche Universität Sankt Petersburg.

DFG-Förderung für Forschung zur russischsprachigen Lyrik an der Universität Trier – Wissenschaftsminister Wolf gratuliert
- Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur Rheinland-Pfalz, 11.04.2017

Als „herausragende Leistung“ bezeichnete Wissenschaftsminister Professor Konrad Wolf den aktuellen Erfolg der Trierer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler um Professorin Henrieke Stahl bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft. „Das ist ein riesiger Erfolg für die Universität Trier. Den dort tätigen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern ist es gelungen, erstmals eine der heißbegehrten Kolleg-Forschergruppen der Deutschen Forschungsgemeinschaft an die Universität und nach Rheinland-Pfalz zu holen“, stellte der Minister fest.

Universität Trier erhält 5 Millionen Euro für Kolleg-Forschergruppe
- JuraForum, 04.04.2017

Russischsprachige Lyrik in Transition: Poetische Formen des Umgangs mit Grenzen der Gattung, Sprache, Kultur und Gesellschaft zwischen Europa, Asien und Amerika. „Das Kolleg schafft an der Universität Trier ein weltweit sichtbares, in dieser Art einmaliges internationales Zentrum für vergleichende Forschung zur Gegenwartslyrik“, sagte Henrieke Stahl, Sprecherin der Gruppe.

Die Universität Trier und das Fach Slavistik dürfen einen außergewöhnlichen Erfolg feiern: Die Slavistikprofessorin Henrieke Stahl hat, zusammen mit Alexander Bierich (Slavistik), Andreas Regelsberger (Japanologie), Christian Soffel (Sinologie) und weiteren Kollegen der neuen Philologien des Fachbereichs II, bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) eine Kolleg-Forschergruppe eingeworben.

Es ist der erste erfolgreiche Antrag auf eine Kolleg-Forschergruppe der Universität Trier. Das Kolleg baut auf einer siebenjährigen Vorarbeit auf, mit der sich die Trierer Slavistik an die Spitze der internationalen Lyrikforschung gebracht hat. „Diese Vorbereitung hat eine interdisziplinäre und internationale Ausdehnung nicht nur in Europa, sondern sowohl in Richtung Asien als auch Amerika ermöglicht. Das Kolleg schafft an der Universität Trier ein weltweit sichtbares, in dieser Art einmaliges internationales Zentrum für vergleichende Forschung zur Gegenwartslyrik“, erläutert Henrieke Stahl als Sprecherin die Dimension der Forschergruppe.

Fünf Millionen Euro für Lyrikforscher in Trier
- Trierischer Volksfreund, 02.04.2017

Das Kolleg baut auf einer siebenjährigen Vorarbeit auf, mit der sich die Trierer Slavistik an die Spitze der internationalen Lyrikforschung gebracht hat. „Diese Vorbereitung hat eine interdisziplinäre und internationale Ausdehnung nicht nur in Europa, sondern auch in Richtung Asien und Amerika ermöglicht. Das Kolleg schafft in Trier ein weltweit sichtbares, in dieser Art einmaliges internationales Zentrum für vergleichende Forschung zur Gegenwartslyrik“, sagt Stahl.
Das Trierer Kolleg arbeitet mit einem Netzwerk von 150 internationalen Forschern aus 23 Ländern und mehr als zehn Fachgebieten zusammen. Vier Jahre lang werden im Rahmen der Spitzenforschungsgruppe Wissenschaftler aus aller Welt zu längeren Forschungsaufenthalten nach Trier kommen.