Workshop „Die Konzepte ,Textsubjekt‘ und ,abstrakter Autor‘ in der Lyriktheorie: pro et contra“

Ablauf:

Impulsvorträge von max. 30 Minuten, welche die eigene Position zum Thema und unter Berücksichtigung der Fragen s.u. pointiert darstellen. An dem Gespräch nehmen ferner Mitglieder des Lyrik-Kollegs teil.

Fragen an die Vortragenden:

  • Wie wird der Begriff ‚abstrakter Autor‘ HEUTE von Ihnen benannt und konzeptionalisiert bzw. verstanden? Gerne programmatisch und pro et contra zu gespitzt!
  • Wie ist das ursprünglich narratologische Konzept genrespezifisch auf Lyrik hin zu spezifizieren oder wodurch ist es ggf. zu ersetzen?
  • In welchem Verhältnis steht es zu anderen sog. ‚Subjekt‘-Instanzen in der Lyrik? Oder welche anderen Entwürfe werden zu deren Analyse vorgeschlagen?
  • Adaptionsversuche des Konzepts sollten u.a. Spielarten der neueren Lyrik (seit ca. 1980) berücksichtigen, insbesondere ‚transitorischer Lyrik‘ (Lyrik, welche Grenzen der Gattungen, Sprachen und Kulturen überschreitet oder transformiert)

Für Teilnehmer, die des Russischen mächtig sind, kann auf Anfrage unser neuer Themenband zum „Subjekt in der neueren russischsprachigen Lyrik – Theorie und Praxis“ (Berlin 2018) als Diskussionsfolie zur Verfügung gestellt werden.

Programmvorschlag:

05.12.2018; 12:00-18:00; in K101

14:00             Begrüßung und Einleitung: Henrieke Stahl

15:00-16:00   Pro et contra 1: Wolf Schmid und Rüdiger Zymner

16:00-16:30   Kaffeepause

16:30-18:00   Diskussion

18:00-19:00   Ralph Müller, Vortrag und Diskussion

19:30             Abendessen

 

6.12.2018; 08:00-18:00; in K101

10:00              Pro et contra 2: Peter Hühn und Tom Kindt

11:00-12:30    Diskussion

12:30              Mittagspause

14:00-15:00    Rainer Grübel und Willem Weststeijn

15:00-16:30    Diskussion

16:30              Kaffeepause

17:00              Dieter Lamping: Vortrag und Diskussion

18:30              Abschlussgespräch

19:30              Abendessen